Umweltschutz in Skandinavien
Vorwiegend aufgrund der herrlich erhaltenen Natur hat sich Skandinavien mit Ländern wie Lappland, Schweden oder Dänemark zu einem besonders beliebten Urlaubsziel entwickelt. Dabei tut man auch einiges, um die so geschätzte Natur zu erhalten. Besonders in Dänemark legt man sehr großen Wert auf den Umweltschutz. Die vielfältigen Maßnahmen, die das Land ergreift, erscheinen mitunter dem einen oder anderen Besucher etwas übertrieben, dennoch sind sie dafür verantwortlich, dass wir uns so wohl fühlen in Dänemark und Skandinavien allgemein.
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Der Umweltschutz wird dabei auf unterschiedlichste Art und Weise unterstützt. So gibt es seit einiger Zeit eine Luxussteuer auf Neuwagen, die 100 Prozent beträgt. Damit soll der Schadstoffausstoß verringert werden, denn ein Auto weniger bedeutet auch weniger Schadstoffe. Auch die Energiesteuer muss von den Unternehmen in Dänemark entrichtet werden. Übrigens ist es das einzige Land mit einer solchen Steuer. Wettbewerbsvorteile für die Unternehmen entstehen dadurch allerdings nicht, eher höhere Kosten. Die Energiesteuer wird seit 1993 erhoben. Das Geld wird für Förderprogramme verwendet, mit denen erneuerbare Energien ausgebaut werden sollen.
Dänemark unterstützt andere Länder
Durch diese genannten und viele weitere Maßnahmen im Bereich Umweltschutz werden bis dreistellige Millionenbeträge in die Kassen des Landes gespült. Diese verbraucht Dänemark aber nicht nur für sich selbst, sondern unterstützt damit auch Umweltprojekte im Osten Europas. So profitiert die Umwelt in ganz Europa von Dänemarks Maßnahmen.
Im Tourismusbereich merkt man freilich nicht allzu viel von den Umweltschutzmaßnahmen Dänemarks. Auffällig ist lediglich der geringe Verkehr. Aber auch die besonders sauberen Strände Dänemarks sind letztlich auf den Umweltschutz zurückzuführen. Hierbei wurden sie schon mehrfach mit dem Gütesiegel „Blaue Flagge“ ausgezeichnet, das von der europäischen Gemeinschaft vergeben wird. Der „Grüne Schlüssel“ ist eine weitere Auszeichnung, den man in Dänemarks Hotels immer häufiger findet. Er wird vergeben, wenn ein Hotel nur einen geringen Wasser- und Stromverbrauch aufweist oder umweltfreundliche Reinigungsmittel einsetzt.
Damit zeigt Dänemark, dass man großen Wert auf die Natur und die Umwelt legt und hierfür auch bereit ist, immer wieder neue Wege zu gehen. Der Atomkraft entsagte das Land bereits in den 1980er Jahren. Mittlerweile ist Windenergie das Steckenpferd des Landes, was auch die unzähligen Windräder beweisen, die überall zu sehen sind. Ebenfalls setzt man in Dänemark schon seit Jahren vermehrt auf die Stromerzeugung mittels Solarzellen, Biogasanlagen oder Strohkraftwerken. So kommen immer neue Möglichkeiten auf, wie man auch ohne fossile Brennstoffe, die bekanntlich nur begrenzt zur Verfügung stehen, Strom erzeugen und nutzen kann. Wenngleich die Kosten hierfür noch recht hoch sind, werden sie aufgrund stetiger Weiterentwicklungen künftig deutlich sinken.
Foto: © Thomas Maciejewski / pixelio.de
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