Skandinavische Wälder- Tourismus und Wirtschaft
Holzreiche Region
Skandinavien ist ein Land, welches sehr reich an Wäldern ist. Dies trifft immer noch zu, auch wenn es in den 80er Jahren wiederholt berichte über das Waldsterben auch in Skandinavien (durch mitteleuropäische Luftverschmutzungen) gegeben hat.
Glücklicherweise ist der Schaden geringer ausgefallen, als dies vielfach befürchtet wurde. Die Wälder sind noch immer sehr dicht und durch die relativ geringe Bevölkerungsdichte, sind weite Teile des Waldgebietes recht unberührt und menschenleer.
Wirtschaftliche Interessen am skandinavischem Wald
Natürlich sind auch die Skandinavier nicht aus Wolkenkuckucksheim und wissen, dass mit Holz und Wald Geld verdient werden kann und muss. So werden auch in Norwegen und Schweden Bäume gefällt und das auch nicht wenig. Was macht aber die skandinavische Holzwirtschaft so viel weniger in der Berichterstattung über Rodung und Urwaldzerstörung?
Den Unterschied machen die skandinavischen Gesetze und Bewirtschaftungsvorschriften aus. Bäume werden erst nach eine bestimmten Zeit gefällt und es wird niemals ein komplettes Waldstück geroddet um zum Beispiel Platz für Nutzpflanzen oder Weideflächen zu schaffen. Der Wald wird also nachhaltig bewirtschaftet.
Tourismus und Wald
Am Wald in Skandinavien ist selbstverständlich nicht n nur das Holz interessant, welches in die ganze Welt verkauft wird ( Bauholz in Deutschland, nutcracker in den USA, indische Truhen) sondern auch für den Tourismus. Denkt man an Urlaub in Skandinavien sind vor allem die See und die Seen in den Köpfen der meisten Menschen fest verankert. Dabei ist der Wald der Teil, der einen großen Teil des Landes bedenkt und ohne den Wald wäre die ganze Region nicht dieselbe. Deswegen ist auch der Tourismus eher auf eine vorsichtige Art und Weise spezialisiert und nicht auf bedrohlichen Massentourismus.
Dies hat den Vorteil, dass die Wälder unbelasteter sind, als dies in anderen Ländern der Fall ist und daher auch für zukünftige Generationen noch einen Wert haben. Nicht zu vergessen, für die Natur und das Ökosystem.
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