Nationalparks in Skandinavien

Skandinavien hat sich in den letzten Jahren immer weiter zu einem beliebten Urlaubsziel für viele Europäer entwickelt. Nicht zuletzt liegt das an der herrlichen, oft unberührten Natur. Betrachtet man sich alleine Schweden, so sieht man eine Gesamtfläche von 41 Millionen Hektar. Gut und gerne zehn Prozent dieser Fläche sind auf irgendeine Art und Weise geschützt. Vielfach finden sich hier Nationalparks oder Tierschutzgebiete, sowie Naturschutzgebiete. So kann man in Schweden, einem wichtigen Teil Skandinaviens viel unberührte und unter Schutz stehende Natur mit einer reichen Flora und Fauna entdecken.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts können in Schweden insgesamt 22 Nationalparks bewundert werden. Ziel der Anlage dieser Parks war es, die unberührte Natur zu erhalten, und zwar nicht nur für die aktuelle Generation, sondern auch für nachfolgende Generationen. Vorwiegend liegen diese Nationalparks in den Gegenden, die ohnehin nicht dicht besiedelt sind und die noch viel von ihrer ursprünglichen Schönheit bewahren konnten. Aber auch einstiges Land, das kultiviert wurde, wurde mittlerweile zu Nationalparks umgewandelt.

Ziele der Nationalparks

Schon heute versucht Schweden, wie auch ganz Skandinavien, die Nationalparks möglichst vielen Besuchern zugänglich zu machen. Nicht nur die Erhaltung der Landschaften und Natur für die Nachwelt steht dabei im Mittelpunkt. Genauso will man den Besuchern helfen, sich von der Hektik des Alltags zu erholen und zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden.

Am bekanntesten sind die Nationalparks Gotska Sandön, der auf der Insel im Norden Gotlands liegt, der Garphyttan bei Örebro oder die Schärenlandschaft, die sich im Osten Schwedens findet. Ebenfalls kennt man Blá Jungfrun, die blaue Jungfrau. Dieser Park liegt auf einer sehr kleinen Insel direkt vor Öland.

Seit 1930 ist auf Töfsingdalen ein Nationalpark. Hier findet sich ein sehr dichtes Waldgebiet mit einer riesigen Artenvielfalt unterschiedlichster Tiere. Das Moor- und Sumpfgebiet Muddus liegt dagegen in Lappland und kann ebenfalls auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Wen es in die Hochgebirge zieht, der sollte dem Padjelanta-Park einen Besuch abstatten. Mit Ausmaßen von 19.842 Kilometern gilt dieser Park als größtes Schutzgebiet im Hochgebirge.

Doch auch gegen Ende des 20. Jahrhunderts kamen weitere Nationalparks in Schweden dazu. Hierzu zählen etwa Stoe Mosse, Tiveden oder Djurö, um nur einige Beispiele zu nennen. Sie entstanden erst in den 1980er und 1990er Jahren und sind somit noch sehr jung.

Es gibt also in Schweden, Lappland, Norwegen und Co. viele Nationalparks mit einer äußerst gut erhaltenen natürlichen Landschaft zu entdecken, so dass Naturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Die Nationalparks sind geprägt von einer herrlichen Stille und Ruhe, so dass man dem Alltag auf wunderbare Weise entfliehen kann und es somit auch schafft, einmal in aller Ruhe über das eigene Leben nachzudenken.

Urlaub in Europa: Südtirol, Paris, Rom, Spanien

Foto: © Dietmar Meinert / pixelio.de

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.